Unternehmen des Monats: Bio-Seehotel Zeulenroda in Thüringen
Azubis in Thüringen aus dem Bio-Seehotel Zeulenroda haben gemeinsam einen Azubi-Knigge erstellt +++ Durch einen Azubi-Knigge zum Unternehmen des Monats +++
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Wie sagte der Florian Bauhuber in einer Session so schön "Es ist schon ein Fest anzureisen - die Reise an sich gehört schon zum Tourismuscamp-Erlebnis".Recht hat er... und die Gastfreundschaft die uns in Wilhelmshaven entgegengebracht wurde, kann man einfach nur noch als sehr, sehr herzlich bezeichnen. Auch Uwe und Ursula ;-) hatten sich dann doch schnell an das DU (auf Barcamps üblich) gewöhnt... und gleich mal klar gestellt, dass Wilhelmshaven nicht Ostfriesland ist. ;-) Ach ja Wilhelmshaven - es hat sich so ganz nebenbei wirklich von seiner schönsten Seite gezeigt... mit wundervollen Sonnenuntergangen und Aufgängen über dem Jadebusen. Die Stadt selber hat den Slogan "die kleinste Weltstadt mit Herz". Ja, Herz hat die Stadt - genau das haben uns die Bewohner ganz deutlich gezeigt und bewiesen. Doch ist so ein Spruch natürlich irgendwie austauschbar - ähnlich wie "der echte Norden" oder auch "Das Beste am Norden...". Denn sind wir doch mal ehrlich... alle südlich vom Weißwurstäquator wissen doch gar nicht so genau wo sich "der echte Norden" befindet oder wo genau der Jadebusen und Wilhelmshaven ist. Doch wußtet ihr, dass ihr Whale Watching in Wilhelmshaven erleben könnt? Das die Kaiser Wilhelm Brücke schon 1907 eröffnet wurde und als größte Drehbrücke in Deutschland galt. Darüber hinaus ist sie einfach ein super Fotomotiv - nicht nur für Brückenfans. ;-) Was Wilhelmshaven noch so zu bieten hat, verrate ich demnächst mal in einem ganz eigenen Artikel. Denn hier und heute soll es ja um das Tourismuscamp gehen.
Sonnenaufgang in Wilhelmshaven
Kaiser Wilhelm Brücke WilhelmshavenGestartet bin ich in den Samstag Vormittag mit einer Session die da hieß "Mobiles Storytelling". Live-Videos sind absolut der Hit - insgesamt geht der Trend zu einem Live-Erlebnis der Zuschauer und Community. Immer mehr und näher und intensiver dabei sein, Erlebnisse zeigen... Emotionen sprechen lassen und das klappt durch z.B. Live-Videos. Snapchat und Co. haben es gestartet und was gut und erfolgreich ist, wird ja auch gern mal kopiert. So startete Facebook jetzt mit dem ersten Test für Facebook-Storys... und da waren wir uns alle einig... diese Entwicklung wird sich ausweiten -> Denn Bilder sagen nun einmal mehr als 1000 Worte. Selbst Sessions vom Tourismuscamp werden mittlerweile via Live-Stream ins Netz übertragen und so konnten viele auch vor dem heimischen Rechner sitzen und verfolgen, was in so einer Session abgeht. Im Anschluss ging es dann mit einem Kaffee in eine Session die als Überschrift den Titel hatte "Destinationsmarken". Wie kann ich meine Destination - und ist sie vielleicht auch noch so klein - zu einer Marke machen. Als Beispiel wurde Wolfenbüttel (für alle die sich jetzt fragen, wo das ist -> irgendwo neben Braunschweig in Niedersachsen) vorgestellt. Auch hier kam deutlich zum Vorschein, worin die Attribute und Wünsche der Menschen in der Zukunft liegen. Ein Großteil der Menschen will kommunizieren, Freizeit in der Zukunft anders gestalten, Job und Freizeit werden verschwimmen... So ist es eben auch wichtig Authentizität, auch als Destionationsmarke, zu leben und nicht nur zu spielen. Das was ich nach Aussen zeige, muß ich dann auch zu 110% erfüllen. Das ich nach der Session Lust hatte, umgehend nach Wolfenbüttel zu reisen - muß ich jetzt wohl nicht mehr groß erwähnen... ;-)#tcamp17 los geht's... Moin! ⚓ pic.twitter.com/eZPzOPQtEZ
— SPANESS (@SPANESS) 28. Januar 2017
Gruppenfoto - nach der Mittagspause (Bildquelle: Tourismuszukunft)Wußtet ihr, dass pro Minute auf Youtube mehr als 500 Stunden Videomaterial hochgeladen wird?Je nach dem welchen Kanal man für sein Video wählt, so unterschiedlich sind auch die Clickraten. Bin ich z.B. auf einer Hotelwebseite, so möchten die Menschen am ehesten wohl sehen und entdecken, wie es im Hotel aussieht - ähnlich gilt das natürlich für eine Region. Aber was suche ich auf Youtube (oder in einer anderen Videosuchmaschine)? Ganz klar wird es in Zukunft wohl eben hier noch mehr über die "Stillung eines Bedürfnisses" gehen. Willst du also z.B. ein Hotel in Berlin bewerben - dann frage dich doch mal "warum kommt jemand nach Berlin - was will der dort - und wo nach sucht der, wenn diese Person ein Hotel sucht?" Muß ich dem Gast noch erzählen, was er in Berlin machen kann? Oder hat er sich damit längst vorher beschäftigt? Im Anschluss ging es dann weiter in die, bereits oben erwähnte Session, #Adayin2030. Ein interessante Diskussion über Grundeinkommen, Werte und Ziele, Wünsche, Bedürfnisse etc. Was wird uns die Technik ermöglichen und abnehmen und wie gehen wir damit in der Zukunft um?
Geflasht hieß es danach "Messenger Marketing" - tja auch so ein Teil der Zukunfts-Technik und Trends. Was ist hier nämlich schon durch Chatbots, Automatisierung und Co. möglich? Und wie kann man die Messenger Dienste besser ins Marketing einbauen? Mit der letzten Session des Tages kommen wir dann auch noch einmal indirekt zurück auf die Befürfnisse - es geht um Content. Was genau ist denn eigentlich alles Content? Und was macht man damit eigentlich - wenn er denn schon mal da ist. Eines meiner Lieblingsthemen, denn grad viele Destionationen, Hotels und andere touristische Betriebe lassen zwar Content erstellen aber nutzen ihn dann selber eigentlich kaum bis gar nicht. Viele wissen ja eben nicht einmal, was so alles im Netz zu finden ist. Das fängt bei Erlebnisberichten, Videos und Bildern an und hört bei Bewertungen, CheckIn/Out etc. auf. Geflasht und hungrig stand dann das Abendprogramm an - mit Grünkohl, Korn und Party (wenn der Tourismus Wilhelmshaven Geschäftsführer plötzlich der DJ ist und alle zum Ostfriesenabitur antreten dürfen). That's North-Germany... ;-) -> Vom Grünkohl hab ich euch hier ja schon etwas berichet "Oldenburg KohltourHauptstadt".Wie sieht unsere Zukunft eigentlich aus? Session 4 #tcamp17 - #arbeit #leben #bildung und natürlich auch unsere #Tourismus Jobs? pic.twitter.com/tmuLKPfqeg
— SPANESS (@SPANESS) 28. Januar 2017
Es lebe der Grünkohl und Korn natürlich... ;-)Voraussetzung für #tcamp18 Hauptsache #Walachei #deutschland #unterschiedlicheorte #tcamp17 pic.twitter.com/89eNksVkCy
— SPANESS (@SPANESS) 29. Januar 2017
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Kommentare
Vielen lieben Dank für diesen ausführlichen tollen Bericht. Wieder was gelernt! Und nach dem ich das Gewerbe gerade angemeldet habe, kommt es für mich genau richtig!
Moin liebe Tanja, "geflasht" ist ja auch der wirklich einzig richtige Begriff, um die Gefühlslage nach einem TC zu beschreiben. :-) Der Austausch mit dir war wieder eine Wonne und ich freue mich jetzt schon auf #tc18. LG Dörte
Vielen Dank für den interessanten und umfassenden Bericht, liebe Tanja. Zusammen mit der Live Berichterstattung auf Twitter ergibt das einen tollen Überblick. Liebe Grüße, Monika
Ihr Lieben, vielen Dank für eure Rückmeldungen. Vielleicht sehen wir uns ja alle im nächsten Jahr auf dem Tourismuscamp... wo auch immer es an den Start geht. :-)
Liebe Grüße, Tanja